Die Beschäftigung mit der Frage
nach der Herkunft der eigenen Familie, der Herkunft des Familiennames ist heute wieder "in".
Dieses zeigen die steigenden Anfragen bei genealogischen Vereinen und die steigenden Mitgliedszahlen
in diesen Vereinen. Viele suchen in der Familien-forschung (Fachbegriff: Genealogie) eine neue
Freizeitbeschäftigung und haben Schwierigkeiten, die ersten Schritte in dieses neue Hobby
zu gehen. Manche haben noch Unterlagen ihrer Eltern und Großeltern, die sie als Grundlage
benutzen.
Zunächst beginnt man die Sammlung von persönlichen Daten bei sich selbst und seinen
Eltern. Hier gilt es Daten der Geburt, der Eheschließung und ggfs die Sterbedaten zu erfassen.
Es dürfte nicht schwer sein, die entsprechenden Urkunden auszuwerten und die Quelle /
Registriernummer zu erfassen. In ein Schema gebracht, vergibt man seinem Vater die Ziffer 2,
an die Mutter die Ziffer 3 und an sich selbst die Ziffer 1, um unter diesen Ziffern die
jeweiligen personenbezogenen Daten zu ordnen. Mit der Erfassung der Großelterngeneration
verfährt man entsprechend, indem man die Ziffer der vorher erwähnten Generationen
für den Vater verdoppelt, also
Aus den Unterlagen (Urkunden / Kirchenbucheintragungen) sind alle Daten und Namen zu erfassen. Vergessen Sie nicht die Namen der Taufpaten / Trauzeugen. Manchmal helfen Ihnen nur diese Angaben bei der Überwindung von Lücken und bei Datenvergleich weiter. Die Angabe der Quelle bitte ebenfalls nicht vergessen, z.B. KB (= Kirchenbuch) St. Matthias, Essen, Taufen 1870 - 1877, Seite 300, Nr. 1876/12.
Zur Darstellung Ihrer Ergebnisse können Sie eine eigene Vorlage entwickeln, oder sich des Angebots einschlägiger Verlage bedienen. Ahnentafel- oder Stammbaumvordrucke erhalten Sie in jedem gut sortierten Schreibwarengeschäft.